28. Juni 2019

Personelle Veränderungen im VDW

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Weinexporteure e. V. (VDW) wurde turnusmäßig nach vier Jahren die Verbandsführung neu gewählt.

Bereits im Vorfeld hatte der bisherige stellvertretende Vorsitzende Joachim Binz seinen Rückzug aus dem Gremium angekündigt und sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zu seinem Nachfolger wählten die VDW-Mitglieder den Geschäftsführer der Gebrüder Loosen GmbH im St. Johannishof in Bernkastel, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Loosen.

Gerhard Brauer wurde erneut in seinem Amt als Vorsitzender, das er seit März 2015 innehat, einstimmig bestätigt.

In seiner Begrüßungsrede zur Mitgliederversammlung dankte Vorsitzender Gerhard Brauer – auch im Namen der VDW-Mitglieder – Joachim Binz für sein nachhaltiges Engagement im Verband der Deutschen Weinexporteure, das er seit 1999 in verschiedenen Ämtern und in unterschiedlichen Aufgabenbereichen gezeigt hatte. Binz wurde am 22. November 1999 Mitglied des VDW-Vorstandes und per 10. März 2015 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Joachim Binz bleibt dem Verband aber weiterhin durch die Mitgliedschaft seiner Exportfirma Wineconsale GmbH erhalten.

Der VDW vertritt die Interessen der deutschen Weinerzeuger, die ihre Produkte weltweit exportieren, gegenüber internationalen, europäischen und nationalen Organisationen und arbeitet bei der Gestaltung der handelspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen eng mit diesen Institutionen zusammen. Konkret handelt es sich hierbei um WTO und OIV auf der internationalen Ebene, auf EU-Ebene um die Kommission und das EU-Parlament. Auf nationaler Ebene arbeitet der VDW mit der Bundesregierung, insbesondere mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie den Deutschen Botschaften, den Außenhandelskammern und den Länderministerien zusammen. Durch einen Sitz im Verwaltungsrat des Deutschen Weinfonds ist sichergestellt, dass sich der VDW in die Konzeption des Gemeinschaftsmarketings für deutschen Wein einbringen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Verbandsarbeit ist der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern, der zwei Mal jährlich im Rahmen von internen Exportforen stattfindet.