VDW-Info Nr. 17/2026 – Export- und Importzahlen Dezember 2025 – vorläufige Jahreszahlen

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Liebe VDW-Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren!

Zu Ihrer Information übersenden wir Ihnen die

– Exportzahlen Dezember 2025,

– Importzahlen Dezember 2025 und die

– ergänzenden allgemeinen Informationen zur Außenhandelsstatistik „Wein“.

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Exportzahlen Dezember 2025

Im Dezember 2025 wurden 83.000 hl Stillwein (bis 15 Vol.-%) im Wert von 25 Mio. € exportiert und damit in der Menge 5,9 % mehr und im Wert -1,7 % weniger als im Vorjahresmonat. Der Durchschnittserlös betrug 299 €/hl.

Im 12-Monatszeitraum Januar 2025 bis Dezember 2025 wurden 1,203 Mio. hl Stillwein (bis 15 Vol.-%) im Wert von 377 Mio. € aus Deutschland ausgeführt. Im Vergleich zur Vorperiode ergibt sich ein Mengenplus von 1,4 % bei einem Wertminus von -1,9 %. Der Durchschnittserlös lag mit 314 €/hl um -10 €/hl unter dem Vergleichswert.

Die Exportzahlen haben wir der E-Mail beigefügt.

Exportbericht

Exporttabelle

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Importzahlen Dezember 2025

Im Dezember 2025 wurden 0,955 Mio. hl Wein im Wert von 207 Mio. € importiert und damit im Wert -0,4 % und in der Menge -0,6 % weniger als im Vorjahresmonat. Der Durchschnittserlös betrug 217 €/hl, 1 €/hl mehr als im Vorjahresmonat.

Im 12-Monatszeitraum Januar 2025 bis Dezember 2025 wurden 13,017 Mio. hl Wein im Wert von 2,707 Mrd. € nach Deutschland eingeführt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt sich ein Wertplus von 8,4 % und ein Mengenzuwachs von 1,8 %. Der Durchschnittserlös liegt bei 208 €/hl und damit 13 € höher als der Vergleichswert.

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Ergänzende allgemeine Informationen zur Außenhandelsstatistik „Wein“

Die Außenhandelsstatistik „Wein“ geht zurück auf die konkreten Meldungen der exportierenden bzw. importierenden Betriebe und Stellen.

Im innereuropäischen Handel, dem sogenannten Intrahandel, sind die im Außenhandel engagierten Betriebe verpflichtet, direkt an das Statistische Bundesamt zu melden. Dagegen ist im Warenverkehr mit Drittstaaten, dem sogenannten Extrahandel, Erstregistrierungsstelle der Zoll. Letztlich werden aber auch hier erfasste Daten zum Handel mit Drittstaaten (Monat, Warennummer/Weinkategorie, Herkunft, Menge, Wert, …) zu statistischen Zwecken dem Statistischen Bundesamt weitergeleitet. Dieses fasst für jeden einzelnen Jahresmonat die Datensätze zusammen und veröffentlicht nach Warennummern getrennt die Weinex- und -importe Deutschlands. Das Datenpaket für einen einzelnen Monat ist jedoch schon so umfassend, dass ein kurzer Einblick zum schnellen Informationsgewinn nicht reicht. Vielmehr ist eine Vorauswertung der Daten notwendig, die die Ergebnisse konzentriert und damit erst einen strukturierten Einblick und eine gute Orientierung ermöglicht. Diese Auswertung der Außenhandelsrohdaten erfolgt im Auftrag des Deutschen Weininstitutes. Zum monatlichen und 12-monatigen Weinex- und -import wird aktuell mit Sonderberichten informiert, in denen die Ergebnisse übersichtlich in tabellarischer Form dargestellt sind (s. Anlage).

Das Meldeverfahren zum Weinaußenhandel basiert auf EU-einheitlicher Grundlage. Zentrale Bedeutung hat hier das Warennummernverzeichnis „Wein“, das in allen EU-Mitgliedsländern gleich ist. Es umfasst rund einhundert 8-stellige Warennummern (2204 XX XX), von denen jede einzelne eine bestimmte Weinkategorie definiert (Weiß/Rot; Flasche/Fass; Qualitätsstufen; Herkünfte). Die spezifischen Warennummern müssen allerdings schon gleich zu Beginn des Meldeverfahrens, also auf betrieblicher Ebene, bei der Ausfuhr- bzw. Einfuhranmeldung unbedingt korrekt angegeben werden, damit die hohe Informationsqualität der Außenhandelsstatistik „Wein“ gesichert bleibt.

Mit freundlichem Gruß

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Verband Deutscher Weinexporteure e. V.
RA Christian Schwörer, Maitre en Droit
Geschäftsführer

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